Mittwoch, 10. Juni 2015

[Gedicht] Siehst du es?

Leere Augen im Spiegel.
Erkenne Nichts.
Eine Welt die mich nicht will.
Gefühle die nicht hier sein sollten.
Liebe die Nichts bringt.
Angst alles zu verlieren.
Doch ist alles schon vorbei.

Habe es getan.
Habe versucht zu Träumen.
Wollte frei sein.
Habe verloren.

Leere Augen.
Müder Blick.
Erkenne Nichts.

Aufrechter Gang?
Zusammengeknickt.
Aufstehen?
Zu oft getan.
Wieder Gefallen!

Das Leben nicht leben.
Trotz Kampf verloren.
Zu viel Vergangenheit.
Zu oft gelogen.

Zu viel Worte.
Zu oft unterdrückt.

Gedanken fressen einen auf.
Herz aus Stein.
Gefühle die nicht sein sollen.

Angst zu Fallen.
Schon aufgeschlagen.

Wollte neues wagen.
Fehlgeschlagen.

Breche zusammen.
Leere Augen starren Dich an.
Siehst du es?
Ich nicht.


Diesen Text schrieb ich vor einem halben Jahr. In dieser Zeit lief so ziemlich alles schief, was nur schief laufen kann. Ob es jetzt privat oder auf der Arbeit war. Ich hatte das Gefühl alleine auf dieser Welt zu sein, obwohl das ja so ziemlich der größte Mist ist, den man denken kann. Denn egal wie allein man sich fühlt, man ist nie alleine! Ich hatte das Gefühl ich bin einen falschen Weg gegangen, falsch abgebogen - ich habe mich selbst aus den Augen verloren. Ich hatte das Gefühl immer zu kämpfen, aber irgendwie nicht das zu erreichen was ich will. Jetzt ein halbes Jahr später kann ich sagen, dass ich mich nie verloren habe - sondern mich neu entdeckt habe. Dass ich zwar oft meine Kämpfe verloren habe, aber sie mich dennoch weiter gebracht haben. Fazit ist, dass immer irgendwie alles gut wird, auch wenn ich an manchen Tagen nicht daran glaube.

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